Tongariro Nationalpark
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Der Tongariro Nationalpark ist der älteste Nationalpark Neuseelands und gilt als Weltkulturerbe. Der Park hat drei Vulkane: Tongariro (1968m), Ngauruhoe (2291m) und den Ruapehu (2797m). Die vulkanischen Aktivitäten in dieser Region begannen schon vor ca. 2 Millionen Jahren und dauern bis heute an. 1974 brach der Mount Ngauruhoe das letzte Mal aus. Wir haben uns für das Tongariro Crossing als Wandertour entschieden, eine 17km lange, 3-4 verschiedene Vegetationen kreuzende und etliche hundert Höhenmeter überwindende Wanderung. Der Alte hat vermutlich 5-6 Lebensjahre dort wegen der Anstrengungen verloren :-).



Mount Ruapehu und Mount Ngauruhoe vom Hostel aus am Vortag.



Mount Tongariro.



Die zwei Berge im Sonnenuntergang.



Nicht nur mit dem Wetter, sondern auch mit der Unterkunft hatten wir Glück. Hier sieht man den Alten und mich vor dem uns vom Zimmer gebotenem Ausblick. Da wir noch aufrecht sitzen, kann man davon ausgehen, dass es VOR der Wanderung war :-)



Vor Sonnenaufgang wurden wir vom Hostel abgeholt und zu dem Startpunkt unserer Wanderung gefahren. Hier ging es die ersten Kilometer über einen Plankenweg welcher nicht viele Steigungen hatte. Hier war die Welt noch in Ordnung.



Umso mehr wir uns der Bergwand näherten, desto unebener wurden die Wege, der Plankenweg verschwand und man musste mehr und mehr Steigungen bewältigen, bei denen man nur auf allen vieren vorwärts kam.



Wege sind wie man hier erkennen nur noch selten zu erkennen, was den Aufstieg nicht leichter machte. Über Geröll und große Steine ging es weiter. Nach 1,5 Stunden ununterbrochenem Anstiegs war der Alte nah an seiner körperlichen Grenze.



Trotzdem war es einfach phantastisch, welche Aussichten uns geboten wurden. Bevor wir die Ebene erreichten machten wir praktisch nach allen 10 Schritten Pause um kurz Luft zu schnappen.



Am Vulkan vorbei ging es zur Erholung einfach mal geradeaus ohne großartige Höhenunterschiede.



Ein weiterer, sogar der größte, Anstieg der Wanderung führte uns zum South Crater.



Der South Crater.



Der letzte Anstieg (endlich :-)) dauerte noch einmal gut 1,5 Stunden. Nach dem Prinzip zwei Schritte vorwärts und einer zurück, war diese Gipfelbesteigung des Mount Ngauruhoe eine echte Herausforderung. Hier sieht man einen der Krater-Seen.



Ein weiterer Krater-See. Runter ging es dafür in einer halben Stunde in dem man sich wie auf Skieern runtergleiten ließ, oder einen Sprung nach dem anderen macht, bis man jeweils wieder genug Geröll unter den Füßen hat, dass man Halt hat.



Der vor uns liegende Abstieg.



Im Hintergrund kann man den Lake Taupo erkennen.



Weiter unten an der Bergwand weicht die karge Graslandschaft, diesem hohen Tussock Gras.



In der Ebene wieder angekommen finden sich auch wieder größere Büsche und einige Palmenarten. Wir hatten zwar keine direkte Sonneneinstrahlung während unserer Wanderung, trotzdem habe ich mir als Andenken einen Sonnenstich geholt. Böse Zungen behaupten, er sei noch nicht vollständig abgeklungen :-)



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